Ein Turm für den Blick aufs Ganze: Das Prignitzbeet bekommt sein Highlight
Rund 300 Quadratmeter groß, bunt bepflanzt und in Form der Reiseregion angelegt: Das Prignitzbeet im Clara-Zetkin-Park ist längst mehr als eine Grünfläche. Gemeinsam mit dem Tourismusverband Prignitz (jetzt Wirtschaftsfördergesellschaft Prignitz mbH) hat die Landesgartenschau Wittenberge 2027 das Beet ins Leben gerufen, um die Vielfalt der Städte und Kommunen der Reiseregion auf blühende Weise sichtbar zu machen.
Bereits im Frühjahr wurde das Beet angelegt und bepflanzt. Die einzelnen Städte und Kommunen werden durch Pflanzkreise in ihren jeweiligen Farben dargestellt. Seitdem haben die Pflanzen Zeit zum Wachsen bekommen und das Beet hat bereits mehrere Pflegeeinsätze hinter sich. So entsteht Stück für Stück ein farbenfrohes Bild der gesamten Reiseregion.
Sechs Meter hoch, 25 Tonnen schwer
Am 15. Oktober ist ein weiterer wichtiger Baustein hinzugekommen: der Aussichtsturm. Mit einer Höhe von sechs Metern und einem Gesamtgewicht von rund 25 Tonnen ist er alles andere als ein Leichtgewicht. Der Turm wurde in drei Elementen angeliefert und mithilfe eines Krans an seinen vorgesehenen Platz am Beet gehoben.
Damit erhält das Prignitzbeet nicht nur einen markanten Blickfang, sondern auch eine neue Perspektive. Denn das Besondere zeigt sich erst richtig von oben: Von der Aussichtsplattform des Turms können Besucherinnen und Besucher das Beet in seiner gesamten Form überblicken und erkennen, wie die Umrisse der Reiseregion in der Gestaltung aufgegriffen werden.
Die Prignitz entdecken, von Kommune zu Kommune
Auch im Inneren des Turms gibt es einiges zu entdecken. Dort werden Informationen zu den einzelnen Städten und Kommunen der Reiseregion Prignitz bereitgestellt. Wer also beim Blick von oben neugierig geworden ist, kann sich anschließend genauer mit den Orten und ihren Besonderheiten beschäftigen.
Das Prignitzbeet verbindet damit Gartenkunst und Regionalität auf besondere Weise. Es macht die Vielfalt der Region mitten im Clara-Zetkin-Park erlebbar und lädt dazu ein, die Prignitz aus einer neuen Perspektive kennenzulernen.
Mit der Anlieferung des Turms ist ein weiterer sichtbarer Schritt geschafft. Bis zur Landesgartenschau Wittenberge 2027 wächst das Gelände weiter zusammen. Und beim Prignitzbeet lohnt es sich künftig ganz besonders, nicht nur auf die Blumen zu schauen, sondern auch einmal den Blick von oben zu wagen.


